Versionsupdate: CERM 7.35 steht nun zum Download bereit
CERM 7.35 ist da – mit einer Reihe neuer Verbesserungen, die Etiketten- und Verpackungsherstellern mehr Präzision, Flexibilität und Kontrolle ermöglichen sollen.
Diese Version bietet Verbesserungen in den Bereichen Produktionsplanung, Materialwirtschaft, Datenqualität und Rechnungsstellungsabläufe und umfasst zudem wichtige architektonische, leistungsbezogene und sicherheitstechnische Verbesserungen im Hintergrund.
Im Folgenden stellen wir einige der wichtigsten Neuerungen dieser Version vor.
Datum der Veröffentlichung:
Lexis
Lexis ist die neue KI-Plattform, die mithilfe eines großen Sprachmodells (LLM) eingehende E-Mails in Kundenaufträge umwandelt. Obwohl sie als Teil von Version 7.35 entwickelt wurde, steht sie auch Kunden zur Verfügung, die Version 7.34 nutzen.
Mehr Kontrolle durch obligatorische benutzerdefinierte Felder
Benutzerdefinierte Felder bieten den Konvertierern die Flexibilität, CERM an ihre eigenen Arbeitsabläufe anzupassen. Mit Version 7.35 können Administratoren nun festlegen, ob bestimmte benutzerdefinierte Felder vor dem Speichern ausgefüllt werden müssen.
Diese Erweiterung hilft Unternehmen dabei, die Datenkonsistenz zu verbessern und sicherzustellen, dass wichtige betriebliche Informationen niemals außer Acht gelassen werden.
Zum Beispiel:
Bei der Erfassung von Beschwerden kann die Angabe der Ursache als Pflichtfeld erforderlich sein
Für die Kundenanlage sind unter Umständen Logistik- oder Rechnungskennungen erforderlich
Produkt- oder Materialstammdaten können unternehmensspezifische Betriebsdaten festlegen
Die Funktion steht in mehreren CERM-Modulen zur Verfügung und trägt dazu bei, die allgemeine Datenqualität im gesamten Unternehmen zu verbessern.
Einfacheres Aufteilen von Halbfertigprodukten
Die Möglichkeit, Halbfertigprodukte aufzuteilen (beispielsweise den Druck auf einer Breitbahn und die Weiterverarbeitung auf einer Schmalbahn), wurde in CERM 7.32 eingeführt. In Version 7.35 wird dieser Prozess deutlich intuitiver.
Bisher mussten die Bediener nach der Aufteilung eines Druckformulars die Produkte manuell den neu erstellten Halbfertigprodukten zuordnen. Bei komplexen Schmalbahn-Layouts konnte dies zeitaufwendig und fehleranfällig sein.
Dank des optimierten workflow erhalten die Benutzer nun eine visuelle Darstellung des Druckformulars. Auf Grundlage der ausgewählten Zuschnittkonfiguration ordnet CERM den entsprechenden Halbzeugen automatisch die richtigen Produkte zu.
Das Ergebnis ist ein schnellerer, benutzerfreundlicherer Prozess mit weniger manuellen Arbeitsschritten und einer höheren Produktionsgenauigkeit.
Besserer Überblick über den Status der Rechnungsschnittstelle
Mit dem Bericht „Verkaufsrechnungsschnittstellen“ lässt sich der Überblick über die Rechnungsschnittstellen leichter behalten.
Der Bericht bietet einen zentralen Überblick über alle mit Verkaufsrechnungen verknüpften Schnittstellen und ermöglicht den Benutzern so einen vollständigen Einblick in deren Status.
Benutzer können im Handumdrehen:
Überprüfen Sie, welche Schnittstellen ausgeführt wurden
Ausstehende Maßnahmen ermitteln
Schnittstellenfehler erkennen
Rechnungen finden, die nicht mit den erwarteten Schnittstellen verknüpft sind
Anstatt Rechnungen einzeln zu prüfen, können Finanz- und Verwaltungsteams alle Schnittstellenaktivitäten in einer einzigen Übersicht überwachen, wodurch sie den Überblick über die immer wichtiger werdenden digitalen Rechnungsstellungsprozesse behalten.
Verbesserte Bearbeitung von „Erstellen Sie Ihr eigenes Material“
Für „Produce Your Own Material“ (PYOM) wurde ein spezieller Bearbeitungsassistent eingeführt.
Benutzer können nun die ursprünglich vorgesehenen Mengen und Materialien ganz einfach direkt im Produktionsauftrag ändern.
Der neue Assistent bietet eine effizientere und intuitivere Möglichkeit, PYOM-Datensätze zu pflegen und anzupassen.
Zudem werden PYOM-Arbeitsplätze nun in die Berechnung zum Periodenende einbezogen.
Terminplanungs-Optimierer
Diese Version bringt zudem wichtige Verbesserungen bei der bidirektionalen Kommunikation zwischen CERM7 und dem Planungsoptimierer mit sich.
Verbesserte Produktionskonsistenz
Um das Risiko von Unstimmigkeiten bei den Produktionsberechnungen zu verringern, werden mit CERM 7.35 zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für die Verwaltung der Produktionsmengen eingeführt.
Eine Änderung des Verhältnisses zwischen Auftragsmengen und Etikettenbogenmengen konnte bisher zu fehlerhaften Berechnungen führen, beispielsweise zu ungenauen Berechnungen der Druckformmeter.
Um diesem Problem entgegenzuwirken, unterliegen Mengenanpassungen nun einem besser kontrollierten Prozess, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer unbeabsichtigten Über- oder Unterproduktion verringert wird.
Verbesserungen bei der Validierung von Schmalbahn-Druckprodukten
Aufbauend auf den in Version 7.34 eingeführten Funktionen verbessert CERM die Validierung für Schmalbahn-Produktionsumgebungen weiter.
Das System überprüft, ob die ausgewählten Halbfertigprodukte mit den auf dem Druckformular angegebenen Produkten übereinstimmen, und hilft den Bedienern so, Abweichungen zu erkennen, bevor die Produktion fortgesetzt wird.
Diese zusätzliche Überprüfung trägt dazu bei, Produktionsfehler, Ausschuss und Nacharbeit zu reduzieren und gleichzeitig das Vertrauen in der Fertigung zu stärken.
Verbesserungen bei Leistung, Architektur und Sicherheit
Neben den benutzerseitigen Funktionen enthält CERM 7.35 eine Vielzahl von Verbesserungen, die sich auf die Systemleistung, die Architektur, die Skalierbarkeit und die Sicherheit konzentrieren.
Diese Verbesserungen stärken die Grundlage der Plattform und support Innovationen im gesamten CERM-Ökosystem.
Wichtiger Hinweis zu Kompatibilitätsänderungen
Version 7.35 enthält im Vergleich zu früheren Versionen mehrere Änderungen, die sich auf bestehende Arbeitsabläufe oder Berechnungen auswirken können.
Um einen vollständigen Überblick über diese Änderungen und die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen zu erhalten, lesen Sie bitte vor der Aktualisierung die Online-Hilfe.